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Wasserkraftwerk Ulten: Umweltmaßnahmen von 1,9 Mio Euro in Umsetzung

06.08.2024, 11:35

Landesrat Brunner wird das Einvernehmensprotokoll zu Umweltmaßnahmen um das Wasserkraftwerk St. Walburg-Kuppelwies unterzeichnen und damit den Startschuss für Eingriffe um 1,9 Millionen Euro geben.

Für die Dauer der Konzession muss der Betreiber des Wasserkraftwerks St. Walburg-Kuppelwies insgesamt 19 Millionen Euro in Umweltmaßnahmen investieren. (Foto: LPA/Alperia)
Für die Dauer der Konzession muss der Betreiber des Wasserkraftwerks St. Walburg-Kuppelwies insgesamt 19 Millionen Euro in Umweltmaßnahmen investieren. (Foto: LPA/Alperia)

Die Alperia Greenpower GmbH ist Konzessionär des Wasserkraftwerks St. Walburg-Kuppelwies, dem zweitgrößten Kraftwerk im Wassereinzugsgebiet Ulten nach Lana. Sie hat sich im Zuge der Konzessionserteilung dazu verpflichtet, während der Dauer der Konzession Umweltmaßnahmen im Gesamtausmaß von 19 Millionen Euro umzusetzen. Für den Dreijahreszeitraum 2023 bis 2025 stehen insgesamt 1,9 Millionen Euro zur Verfügung. 

Die umzusetzenden Projekte werden zu einem Teil (Budget: 350.000 Euro) vom Betreiber vorgeschlagen, zu einem weiteren Teil vom Land (516.666 Euro) und zum Großteil von der Ufergemeinde Ulten (1,03 Mio. Euro). Die Landesregierung hat heute die im Entwurf zum Einvernehmensprotokoll ausgehandelten Umweltmaßnahmen für gut befunden und den Landesrat für Umwelt- Natur- und Klimaschutz und Energie, Peter Brunner, mit der Unterschrift beauftragt. 

"Mit den beschlossenen Umweltmaßnahmen für das Wasserkraftwerk St. Walburg – Kuppelwies setzen wir einen wichtigen Schritt in Richtung nachhaltige Energiegewinnung. Die Investition von insgesamt 1,9 Millionen Euro in den Jahren 2023 bis 2025 wird nicht nur zur Verbesserung der ökologischen Bedingungen im Territorium beitragen, sondern dienen auch der hydraulischen Sicherung des Marschnellbaches", sagt Landesrat Brunner. Geplant sind – von den drei Beteiligten – verschiedene Verbesserungen am und um das Bachbett, Strukturverbesserungen an der Falschauer, verschiedene Schmutz – und Trinkwasserleitungen, aber auch die Teilfinanzierung eines Rettungsboots für die Freiwillige Feuerwehr.

uli

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