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Rote Listen Südtirols

Wasserfrosch (Archiv Amt für Natur, Foto Edith Bucher, 2016)
Wasserfrosch (Archiv Amt für Natur, Foto Edith Bucher, 2016)

Werden Lebensräume von Pflanzen- und Tierarten verkleinert, verändert oder zerstört, werden die darauf angewiesenen Pflanzen und Tiere immer seltener. Dies kann dazu führen, dass sie aussterben. Rote Listen informieren über den Gefährdungsgrad von Tier- und Pflanzenarten eines bestimmten Gebiets. Sie sind eine Voraussetzung für wirksamen Arten- und Biotopschutz.

Internationale Leitlinien geben wissenschaftliche Kriterien vor, nach denen die verschiedenen Gefährdungskategorien zugeordnet werden. Um diese Kriterien korrekt anzuwenden, braucht es viele Daten, die mit standardisierten Methoden und über lange Zeiträume erhoben werden.

Welche Gefährdungskategorien gibt es?

EX       ausgestorben
EW      in der Natur ausgestorben
RE       in der Region ausgestorben
CR      vom Aussterben bedroht
EN       stark gefährdet
VU       gefährdet
NT       potenziell gefährdet
LC       nicht gefährdet
DD      Datengrundlage ungenügend
NA       nicht anwendbar

Nachfolgende Rote Listen hat das Naturmuseum in der Gredleriana veröffentlicht und können heruntergeladen werden:

FLORA 

Rote Liste gefährdeter Gefäßpflanzen - Gredleriana, vol. 6/2006

FAUNA

Weitere Rote Listen sind in Büchern erschienen:

Gift-Hahnenfuß (Archiv Amt für Natur, Foto Edith Bucher, 2016)
Gift-Hahnenfuß (Archiv Amt für Natur, Foto Edith Bucher, 2016)

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