Rote Listen Südtirols
Werden Lebensräume von Pflanzen- und Tierarten verkleinert, verändert oder zerstört, werden die darauf angewiesenen Pflanzen und Tiere immer seltener. Dies kann dazu führen, dass sie aussterben. Rote Listen informieren über den Gefährdungsgrad von Tier- und Pflanzenarten eines bestimmten Gebiets. Sie sind eine Voraussetzung für wirksamen Arten- und Biotopschutz.
Internationale Leitlinien geben wissenschaftliche Kriterien vor, nach denen die verschiedenen Gefährdungskategorien zugeordnet werden. Um diese Kriterien korrekt anzuwenden, braucht es viele Daten, die mit standardisierten Methoden und über lange Zeiträume erhoben werden.
Welche Gefährdungskategorien gibt es?
EX ausgestorben
EW in der Natur ausgestorben
RE in der Region ausgestorben
CR vom Aussterben bedroht
EN stark gefährdet
VU gefährdet
NT potenziell gefährdet
LC nicht gefährdet
DD Datengrundlage ungenügend
NA nicht anwendbar
Nachfolgende Rote Listen hat das Naturmuseum in der Gredleriana veröffentlicht und können heruntergeladen werden:
FLORA
Rote Liste gefährdeter Gefäßpflanzen - Gredleriana, vol. 6/2006
FAUNA
- Heuschrecken Rote Liste der gefährdeten Fang- und Heuschrecken Südtirols - Insecta: Orthoptera, Mantodea - Gredleriana, vol. 17/2017
- Libellen Rote Liste der Libellen Südtirols Insecta: Odonata - Gredleriana, Vol. 18/2018
- Vögel Lista Rossa 2020 degli uccelli nidificanti in Alto Adige - Gredleriana, vol. 20/2020, mit ergänzendem Material
Weitere Rote Listen sind in Büchern erschienen:
- Rote Liste gefährdeter Tierarten Südtirols (herausgegeben von Autonome Provinz Bozen Südtirol, Abteilung Natur und Landschaft, Amt für Landschaftsökologie, 1994)
- Tagfalter Die Tagfalter Südtirols (Peter Huemer, 2004)
- Käfer Die Käfer von Südtirol – Ein Kompendium (Manfred Kahlen, 2018)