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Welterbeschwellen und -terrassen

Welterbeterrasse Strudelkopf - Toblach. (Foto: Abteilung Natur, Landschaft und Raumentwicklung)
Welterbeterrasse Strudelkopf - Toblach. (Foto: Abteilung Natur, Landschaft und Raumentwicklung)

Welterbeschwellen und -terrassen bieten Einheimischen und Gästen die Gelegenheit, bei einer Wanderung kurz innezuhalten und die einzigartige Landschaft bewusst wahrzunehmen.

Die Welterbeschwellen haben ebenso wie die Welterbeterrassen zum Ziel, die Sensibilität von Einheimischen und Gästen für das Dolomiten UNESCO zu fördern. Sie laden den Wanderer ein, kurz innezuhalten und weißen ihn auf die Einzigartigkeit des Gebiets hin. Damit soll ein entsprechendes achtsames und verantwortungsvolles Verhalten angeregt werden.

Bei den Welterbeterrassen handelt es sich um ein regionenübergreifendes Projekt, das von der Stiftung Dolomiten UNESCO koordiniert wird. Derzeit können sechs Terrassen in den Dolomiten besichtigt werden. Zwei davon befinden sich in Südtirol, am Strudelkopf-Toblach und auf der Mastlè-St. Cristina. Zwei weitere können in der Provinz Belluno besucht werden, nämlich auf dem Nevegal-Belluno und dem Monte Rite-Cibiana di Cadore. Die letzten zwei Terrassen befinden sich im Trentino, auf der Tognola-San Martino di Castrozza und dem Monte Ritort-Madonna di Campiglio.

Die Welterbeschwellen hingegen sind ein Projekt des südtiroler Arbeitstisches der Tourismusvereine zum Dolomiten UNESCO Welterbe und somit der Landesabteilung Natur, Landschaft und Raumentwicklung, IDM Südtirol und der Tourismusvereine des Dolomitengebiets.

Die Welterbeschwellen

Dolomiten UNESCO Welterbeschwelle Seiser Alm, Naturpark Schlern-Rosengarten (Foto: Tourismusverein Seis am Schlern)
Dolomiten UNESCO Welterbeschwelle Seiser Alm, Naturpark Schlern-Rosengarten (Foto: Tourismusverein Seis am Schlern)

Die Welterbeschwellen sind ein Projekt der Landesabteilung Natur Landschaft und Raumentwicklung, IDM Südtirol und der Tourismusvereine des Dolomitengebiets. Die verschiedenen Standorte der Schwellen wurden in Zusammenarbeit mit den Naturparks der Dolomiten und in Absprache mit den alpinen Vereinen AVS und CAI Alto Adige festgelegt. Die Schwelle wurde zuerst im GEOPARC Bletterbach getestet und dann in den anderen Welterbegebieten in Südtirol umgesetzt. Insgesamt sind es 36 Schwellen, die bei den wichtigsten Hauptzugängen zum Dolomiten UNESCO Welterbe in Südtirol zu finden sind.

Die Welterbeterrassen

Welterbeterrasse Mastlè – St. Christina (Foto: _Jaist)
Welterbeterrasse Mastlè – St. Christina (Foto: _Jaist)

Welterbeterrassen sind Aussichtpunkte in der Höhe, die entlang bestehender Wanderwege liegen, stark frequentiert und daher geeignet sind, ein breites Publikum zu erreichen. Es handelt sich um ein regionenübergreifendes Projekt der Stiftung Dolomiten UNESCO.

Jeder Standort erzählt einen Teil dessen, was die Dolomiten ausmacht und steht für einen bestimmten geologischen-landschaftlichen Aspekt. Zusammen ergibt sich ein großes Ganzes – im Sinne des seriellen Welterbegutes, als welches die Dolomiten 2009 in die Welterbeliste der UNESCO eingetragen wurden.

Die Umsetzung der Welterbeterrassen erfolgt in allen neun Teilgebieten nach dem gleichen architektonischen Standard. In Südtirol befinden sich zwei Welterbeterrassen, eine am Strudelkopf in Toblach und eine auf der Mastlè in St. Christina in Gröden. Bei der Standortwahl wurde von der Abteilung Natur. Landschaft und Raumentwicklung, welche in Südtirol das Projekt koordiniert, eng mit den betroffenen Naturparks, den alpinen Vereinen AVS und CAI Alto Adige und dem Landesamt für Geologie und Baustoffprüfung zusammengearbeitet.

Einweihung Welterbeterrasse Strudelkopf

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