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Technik des Trockensteinmauerns

Trockenmauer im Ultental. (Foto: Abteilung Natur, Landschaft und Raumentwicklung)
Trockenmauer im Ultental. (Foto: Abteilung Natur, Landschaft und Raumentwicklung)

Die UNESCO hat die Technik des Trockensteinmauerns zum Immateriellen Kulturerbe der Menschheit erklärt. Das transnationale Erbe betrifft Kroatien, Zypern, Frankreich, Griechenland, Italien, Slowenien und die Schweiz, seit 2024 auch Andorra, Belgien, Irland, Luxemburg und Österreich.

Seit 2018 ist die Technik des Trockensteinmauerns als transnationales Element in der Repräsentativen Liste des Immateriellen Kulturerbes eingetragen (13.COM).

Bei der „Die Kunst des Trockensteinmauerns: Wissen und Techniken“ – so der lautet der offizielle Eintrag – geht es um das Wissen, wie Steinbauten erstellt werden, indem Steine aufeinandergestapelt werden, ohne sie mit anderen Materialien – außer manchmal trockener Erde – miteinander zu verbinden. 

Trockensteinmauern werden in der Viehzucht, der Landwirtschaft oder bei Wohngebäuden in vielen ländlichen Gebieten und vor allem in steilem Gelände verwendet und haben zahlreiche Landschaften geprägt.

Sie zeugen von Methoden und Praktiken, die seit prähistorischen Zeiten angewandt werden, um Lebens- und Arbeitsräume zu organisieren und dabei die natürlichen Ressourcen vor Ort optimal zu nutzen.

Die Stabilität der Strukturen wird durch die sorgfältige Auswahl und Platzierung der Steine gewährleistet. Trockensteinmauern spielen eine wichtige Rolle bei der Verhinderung von Erdrutschen, Überschwemmungen und Lawinen sowie bei der Eindämmung von Erosion und Versteppung. Zugleich fördern sie die biologische Vielfalt und schaffen günstige mikroklimatische Bedingungen für die Landwirtschaft. Trockensteinmauern sind Ausdruck eines harmonischen Verhältnisses zur Umwelt und zwischen Mensch und Natur.

„Die Kunst des Trockensteinmauerns: Wissen und Techniken“ ist als transnationales Element in Repräsentative Liste des Immateriellen Kulturerbes eingetragen und betrifft Kroatien, Zypern, Frankreich, Griechenland, Italien, Slowenien und die Schweiz. Seit 2024 sind auch Andorra, Belgien, Irland, Luxemburg und Österreich mit dabei. 

Quelle: https://ich.unesco.org/en/RL/art-of-dry-stone-walling-knowledge-and-techniques-01393

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