Apollofalter gesucht
Der Apollofalter, einer der wohl bekanntesten Schmetterlinge, gehört zu den Ritterfaltern. In Südtirol ist seine Verbreitung unzureichend erfasst, vor allem in den tieferen Lagen gilt die Art als stark gefährdet.
Apollofalter
Der Apollofalter (Parnassius apollo) zeichnet sich aus durch
- undeutlich geringelte, weißliche Fühler (1)
- einen deutlich erkennbaren, schwarzen Fleck (2) im hinteren Bereich des Vorderflügels
- Vorderflügel ohne roten Fleck (3)
- Flügelspannweite 58 bis 75 mm
Trage mit Deiner Beobachtung dazu bei, mehr über die aktuelle Verbreitung des Apollofalters in Südtirol zu erfahren.
Falls Du diesen Tagfalter beobachtest, fotografiere ihn und fülle das Online-Formular aus (Foto ist als Beleg hochzuladen).
Hochalpen-Apollo
Der sehr ähnliche Hochalpen-Apollo (Parnassius phoebus) grenzt sich durch folgende Merkmale ab:
- schwarz-weiß geringelte Fühler (1)
- schwach ausgebildeter, schwarzer Fleck (2) im hinteren Bereich des Vorderflügels
- Vorderflügel meist mit rotem Fleck (3)
- Flügelspannweite 55 bis 65 mm
Schwarzer Apollo
Der Schwarze Apollo (Parnassius mnemosyne) hat im Gegensatz zu den anderen Apollo-Arten keine rote Flecken auf den Flügeln. Weitere Merkmale sind:
- weiße, glasartig durchsichtige Flügel
- deutlich sichtbare schwarze Flügeladern
- Flügelspannweite 50 bis 60 mm
Die Art ist in der Provinz Trient verbreitet, für Südtirol sind hingegen kaum Nachweise bekannt. Siehst Du einen Schwarzen Apollo, melde bitte Deine Beobachtung samt Foto, sie ist von Interesse.
Baumweißling
Achtung: Der Baumweißling (Aporia crataegi) ist leicht mit dem Schwarzen Apollo (Parnassius mnemosyne) zu verwechseln.
Seine Flügel weisen jedoch keine schwarzen Flecken und Schattierungen auf, außerdem ist der Rand der Hinterflügel deutlich gerundet.