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Apollofalter gesucht

Der Apollofalter (Parnassius apollo) ist an vielen Fundstellen verschwunden (Archiv Amt für Natur, Foto Sepp Hackhofer).
Der Apollofalter (Parnassius apollo) ist an vielen Fundstellen verschwunden (Archiv Amt für Natur, Foto Sepp Hackhofer).

Der Apollofalter, einer der wohl bekanntesten Schmetterlinge, gehört zu den Ritterfaltern. In Südtirol ist seine Verbreitung unzureichend erfasst, vor allem in den tieferen Lagen gilt die Art als stark gefährdet.

Apollofalter

Der Apollofalter bevorzugt montane, südexponierte Hänge. Er fliegt ihn in der Nähe von Geröll, steinigen Böden und Waldlichtungen (Archiv Amt für Natur, Foto Sepp Hackhofer).
Der Apollofalter bevorzugt montane, südexponierte Hänge. Er fliegt ihn in der Nähe von Geröll, steinigen Böden und Waldlichtungen (Archiv Amt für Natur, Foto Sepp Hackhofer).

Der Apollofalter (Parnassius apollo) zeichnet sich aus durch

  • undeutlich geringelte, weißliche Fühler (1)
  • einen deutlich erkennbaren, schwarzen Fleck (2) im hinteren Bereich des Vorderflügels 
  • Vorderflügel ohne roten Fleck (3)
  • Flügelspannweite 58 bis 75 mm

Trage mit Deiner Beobachtung dazu bei, mehr über die aktuelle Verbreitung des Apollofalters in Südtirol zu erfahren. 

Falls Du diesen Tagfalter beobachtest, fotografiere ihn und fülle das Online-Formular aus (Foto ist als Beleg hochzuladen).

Hochalpen-Apollo

Der Hochalpen-Apollo (Parnassius phoebus) gilt als alpine Art. Er fliegt vor allem im Zeitraum Mitte Juli bis Mitte August (Archiv Amt für Natur, Foto Edith Bucher).
Der Hochalpen-Apollo (Parnassius phoebus) gilt als alpine Art. Er fliegt vor allem im Zeitraum Mitte Juli bis Mitte August (Archiv Amt für Natur, Foto Edith Bucher).

Der sehr ähnliche Hochalpen-Apollo (Parnassius phoebus) grenzt sich durch folgende Merkmale ab:

  • schwarz-weiß geringelte Fühler (1)
  • schwach ausgebildeter, schwarzer Fleck (2) im hinteren Bereich des Vorderflügels
  • Vorderflügel meist mit rotem Fleck (3)
  • Flügelspannweite 55 bis 65 mm

Schwarzer Apollo

Schwarzer Apollo (Parnassius mnemosyne): Seine Flügel besitzen schwarze Flecken. Dadurch lässt sich die Art gut vom ähnlichen Baumweißling unterscheiden (Archiv Amt für Natur, Foto Robin Fox).
Schwarzer Apollo (Parnassius mnemosyne): Seine Flügel besitzen schwarze Flecken. Dadurch lässt sich die Art gut vom ähnlichen Baumweißling unterscheiden (Archiv Amt für Natur, Foto Robin Fox).

Der Schwarze Apollo (Parnassius mnemosyne) hat im Gegensatz zu den anderen Apollo-Arten keine rote Flecken auf den Flügeln. Weitere Merkmale sind:

  • weiße, glasartig durchsichtige Flügel
  • deutlich sichtbare schwarze Flügeladern
  • Flügelspannweite 50 bis 60 mm

Die Art ist in der Provinz Trient verbreitet, für Südtirol sind hingegen kaum Nachweise bekannt. Siehst Du einen Schwarzen Apollo, melde bitte Deine Beobachtung samt Foto, sie ist von Interesse.

Baumweißling

Die Flügel des Baumweißling (Aporia crataegi) sind weiß. Sie sind durch ein deutlich erkennbares, schwarzes Adernetz gekennzeichnet (Archiv Amt für Natur, Foto Martin Mair).
Die Flügel des Baumweißling (Aporia crataegi) sind weiß. Sie sind durch ein deutlich erkennbares, schwarzes Adernetz gekennzeichnet (Archiv Amt für Natur, Foto Martin Mair).

Achtung: Der Baumweißling (Aporia crataegi) ist leicht mit dem Schwarzen Apollo (Parnassius mnemosyne) zu verwechseln.

Seine Flügel weisen jedoch keine schwarzen Flecken und Schattierungen auf, außerdem ist der Rand der Hinterflügel deutlich gerundet.

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