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Namenssuche erfolgreich: Bartgeierjunges im Martelltal heißt Tilly

21.07.2025, 11:25

Das im März geschlüpfte Bartgeierjunge im Martelltal trägt nun den Namen Tilly – Viele Interessierte hatten sich an der Abstimmung zum Namen beteiligt

Mit knapp drei Metern Spannweite zählt der Bartgeier (im Bild ein ausgewachsenes Exemplar) zu den größten flugfähigen Vögeln auf der Welt. Das im März im Martelltal geschlüpfte Bartgeierjunge heißt nun "Tilly". Der Name wurde bei einer öffentlichen Abstimmung gewählt und steht für „mächtige Kämpferin“. Tilly ist wohlauf und erkundet bereits neugierig den Nationalpark Stilfserjoch. (Foto: Nationalpark Stilfserjoch/Mario Monfrini)
Mit knapp drei Metern Spannweite zählt der Bartgeier (im Bild ein ausgewachsenes Exemplar) zu den größten flugfähigen Vögeln auf der Welt. Das im März im Martelltal geschlüpfte Bartgeierjunge heißt nun "Tilly". Der Name wurde bei einer öffentlichen Abstimmung gewählt und steht für „mächtige Kämpferin“. Tilly ist wohlauf und erkundet bereits neugierig den Nationalpark Stilfserjoch. (Foto: Nationalpark Stilfserjoch/Mario Monfrini)

SCHLANDERS (LPA). Die Suche nach einem Namen für den Bartgeiernachwuchs im Martelltal im Nationalpark Stilfserjoch war ein großer Erfolg. Zahlreiche Personen beteiligten sich an der Abstimmung und wählten bis zum 4. Juli einen der vier vorgeschlagenen Namen: Tilly, Firn, Ortix oder William.  Mit nur einer Stimme Vorsprung setzte sich "Tilly" ganz knapp vor "Ortix" durch. Der Name Tilly leitet sich vom Namen "Mathilde" ab und bedeutet "mächtige Kämpferin".

Tilly ist wohlauf und unternimmt bereits eifrig Ausflüge im Nationalparkgebiet. Als Vagabund wird das Bartgeierjunge die nächsten Jahre große Gebiete erkunden, um dann hoffentlich einen Partner zu finden und seinen Beitrag zum Bestand des Bartgeiers im Alpenraum zu leisten. Mit fast drei Metern Flügelspannweite gehört der Bartgeier zu den größten flugfähigen Vögeln der Welt. 

Anfang März war im Martelltal ein junger Bartgeier geschlüpft. Das Besucherzentrum avimundus in Schlanders, die Arbeitsgemeinschaft für Vogelkunde und Vogelschutz-Südtirol sowie die Nationalparkverwaltung hatten alle Natur- und Vogelfreunde eingeladen, sich an seiner Namenswahl zu beteiligen. Sie bedanken sich nun bei den Bürgerinnen und Bürgern für das Interesse am Bartgeiernachwuchs und die Teilnahme an der Namenssuche.

Alle Mitwirkenden wollen sich auch weiterhin mit Engagement für den Schutz der Bartgeier im Nationalpark Stilfserjoch und den Erhalt von Lebensräumen, Tieren und Pflanzen einsetzen.

red/san

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